
Stadtwerke Stuttgart und Projektentwickler JUWI nehmen neuen Solarpark an der A81 bei Ahldorf in Betrieb
Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) haben Anfang April ihre erste Photovoltaik (PV)-Freiflächenanlage in Baden-Württemberg in Betrieb genommen. Der PV-Park in Ahldorf bei Horb am Neckar wurde von der JUWI GmbH entwickelt und in den vergangenen Monaten realisiert. „Wir haben die Anlage im Februar 2025 erworben und leisten damit einen weiteren Beitrag zum Gelingen der Energiewende in der Region. Die Übernahme der ersten großen Freiflächenanlage in Baden-Württemberg ist für uns ein wichtiger Schritt, um unsere Kundinnen und Kunden vollständig mit eigenem grünen Stadtwerke-Strom zu versorgen“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart.
Der PV-Park, der östlich der Bundesautobahn A81 im Landkreis Freudenstadt realisiert wurde, umfasst eine landwirtschaftliche Fläche von elf Hektar und verteilt sich auf zwei getrennte Teilstücke. Für Martin Rau, Kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart, ist der Erwerb von der JUWI GmbH gut angelegtes Geld mit Blick auf die klimaneutrale Entwicklung des Unternehmens. „Wir haben mehrere Millionen Euro für die Freiflächenanlage investiert und können damit rund 5.200 Haushalte mit grünem Strom versorgen.“
Für den Projektentwickler JUWI ist die Zusammenarbeit mit regionalen Energieversorgern ein wichtiger Aspekt, der bei vielen der inzwischen rund 100 von JUWI in Deutschland gebauten großen Solarparks bereits umgesetzt wurde. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit Stadtwerken ein Erfolgsmodell, mit dem klimafreundlicher Strom kundennah produziert und verbraucht werden kann. Es freut uns, dass wir nun auch mit den Stadtwerken Stuttgart dieses Konzept umsetzen konnten“, erklärt Christian Arnold, Geschäftsführer der JUWI GmbH.
Insgesamt wurden im Solarpark Ahldorf mehr als 19.000 Solarmodule installiert, die mächtig viel Strom erzeugen; zudem zählt die Solarenergie zu den preiswertesten Erzeugungsformen in Deutschland. Die Gesamtleistung der Anlage liegt bei knapp 11,2 Megawattpeak. Der rein rechnerisch möglichen Versorgung von rund 5.200 Haushalten liegt ein durchschnittlicher Jahresverbrauchswert von 2.500 Kilowattstunden zugrunde. Auf zwölf Monate umgerechnet ergibt sich insgesamt ein Energieertrag von rund 13 Gigawattstunden. Damit trägt die neue Anlage maßgeblich zur klimafreundlichen Energieversorgung bei. Ein weiterer Vorteil: Die PV-Freiflächenanlage reduziert deutlich die Umweltbelastung. Durch das neue Projekt bei Horb am Neckar werden jährlich rund 5.700 Tonnen schädliches CO2 eingespart.